Wiehern, Grummeln, Schnauben
Pferde verständigen sich zwar nicht allzu sehr
über die Stimme, aber ab und zu geben sie schon ein
paar Töne von sich. Hier erfährst du, was das
Pferd damit ausdrückt. Wenn du mit der Maus auf die
Bilder klickst, ertönt der entsprechende Laut. Also
Lautsprecher einstellen!
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Dieses Pferd begrüsst ein befreundetes Pferd.
Da das andere Pferd in der Nähe ist, ist das
Wiehern nicht allzu laut und tönt nicht
schrill.
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Auch dieses Pferd begrüsst einen Freund,
allerdings etwas leiser. Dieses leise Grummeln
bekommt auch ein Mensch, den das Pferd mag, zu
hören, wenn er in den Stall kommt.
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Dieses Grummeln bekommt man kurz vor der
Fütterungszeit zu hören. Es bedeutet:
«Mach schon, ich hab Hunger!» (Wenn du
das Grummeln nicht hören kannst, musst du
deinen Lautsprecher lauter einstellen.)
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So tönt eine Begrüssung unter Pferden,
die etwas weiter voneinander entfernt sind.
Manchmal kennen sich die Pferde gar nicht richtig,
sondern nur vom Sehen her. Das zweite Pferd
antwortet auf den Ruf des ersten.
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Dies ist das Wiehern eines Fohlens, das seiner
Mutter ruft.
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Sowas bekommt man auf Turnieren zu hören. In
einer ohrenbetäubenden Lautstärke wiehert
das aufgeregte Pferd schrill. Es tut dies vor allem
auf fremden Plätzen, wo es seine
Herdenmitglieder vermisst.
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Diesen Schrei stösst immer ein unterlegenes
Pferd aus. Wenn sich zwei unbekannte Wallache oder
Hengste treffen, schnuppern sie aneinander.
Derjenige, der sich unterlegen fühlt,
schlägt dann plötzlich mit einem
Vorderbein nach vorne aus und stösst dazu
einen solchen Schrei aus. Das Ausschlagen ist der
Grund, weshalb man zwei Pferde nicht aneinander
riechen lassen sollte, wenn man sie führt oder
reitet. Stuten quietschen eher.
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Dies ist ein Schmerzensschrei. Pferde leiden meist
stumm, ein krankes Pferd schreit nicht. Diesen
Schmerzensschrei stösst es nur aus, wenn es
z.B. von einem anderen Pferd fest gebissen oder
getreten wird oder bei anderen akuten, sehr starken
Schmerzen.
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Wenn einem Pferd etwas nicht ganz geheuer ist,
hörst du es so Luft durch die Nüstern
ausstossen. Bei temperamentvollen, freilaufenden
Pferden, die aus Übermut
«durchgehen» kannst du manchmal
beobachten, dass sie nach einem Sprint mit
gespitzten Ohren und hoch erhobenem Hals bockstill
hinstehen und richtig «trompeten» und
dann braucht man bloss ein leises Geräusch zu
machen und schon rennen sie wieder davon!
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Schnauben kann verschiedene Bedeutungen haben. Mal
schnaubt das Pferd, weil es sich wohl fühlt
(«Abschnauben»), mal ist es ein
Zeichen, dass ihm etwas furchtbar stinkt. Die
jeweilige Bedeutung erkennt man an der
Körpersprache des Pferdes.
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Auch dieses Pferd schnaubt. Dieses Schnauben hat
jedoch keine besondere Bedeutung. Das Pferd
schnäuzt sich bloss die Nase.> Wenn z.B.
die Box frisch eingestreut wurde oder auch nur,
wenn das Pferd das Stroh auf dem Boden frisst,
gelangt leicht Staub in die Nüstern, den es
durch Schnauben wieder loszuwerden versucht.
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Die Sounddateien stammen von Little
Music Club und Horsepresence.